Ja, medizinische Geräte müssen regelmäßig geprüft werden, um ihre Sicherheit und Funktionsfähigkeit sicherzustellen. Die Prüfintervalle richten sich nach der Geräteart, den Herstellerangaben sowie den geltenden gesetzlichen und normativen Anforderungen.
Regelmäßige Prüfungen helfen dabei, Risiken für Patienten, Anwender und Dritte frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
Prüfplaketten dokumentieren den aktuellen Prüfstatus eines medizinischen Geräts. Sie zeigen auf einen Blick, wann eine Prüfung durchgeführt wurde und wann die nächste Prüfung fällig ist.
Dadurch werden:
- Prüftermine leichter überwacht
- Dokumentationspflichten unterstützt
- Audits und Kontrollen vereinfacht
- Verwechslungen vermieden
Eine Prüfkennzeichnung wird häufig für medizinische Geräte sowie Labor- und Messgeräte eingesetzt, die regelmäßig geprüft, gewartet oder kalibriert werden.
Dazu gehören beispielsweise:
- Patientenmonitore
- Defibrillatoren
- Infusionspumpen
- Laborwaagen
- Messgeräte
- Analysegeräte
- Sterilisationsgeräte
Eine Prüfplakette sollte alle wichtigen Informationen zur durchgeführten Prüfung enthalten. So lässt sich der Prüfstatus jederzeit nachvollziehen.
Übliche Angaben sind:
- Prüfdatum
- nächster Prüftermin
- Prüfjahr oder Prüfmonat
- Prüfnummer
- Prüferkennung
Je nach Anwendung können weitere Kennzeichnungen ergänzt werden.
Medizinische Geräte dürfen nur von entsprechend qualifizierten Personen geprüft werden. Die erforderliche Qualifikation richtet sich nach der Art des Geräts sowie den jeweiligen gesetzlichen und normativen Vorgaben.
Die Prüfung muss fachgerecht dokumentiert werden, damit die sichere Verwendung des Geräts nachgewiesen werden kann.
Die Prüffristen hängen von der Art des Medizinprodukts, dem Einsatzbereich und den Herstellerangaben ab. Eine einheitliche Prüffrist für alle Geräte gibt es nicht.
Maßgeblich sind insbesondere:
- Herstellerempfehlungen
- Risikobewertung
- interne Qualitätsvorgaben
- gesetzliche Anforderungen
Prüfplaketten sorgen für Transparenz und Rückverfolgbarkeit. In Laboren helfen sie dabei, den Prüf- oder Kalibrierstatus von Geräten sofort zu erkennen und die Einhaltung von Qualitätsstandards sicherzustellen.
Gerade bei Audits und Zertifizierungen spielt eine eindeutige Kennzeichnung eine wichtige Rolle.















