Die Prüffristen richten sich nach der Art des Betriebsmittels, den Einsatzbedingungen und der Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen. Eine pauschale Prüffrist für alle Geräte gibt es nicht.
Typische Prüfintervalle für ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel liegen häufig zwischen 6 Monaten und 2 Jahren. In Werkstätten, Produktionsbereichen oder auf Baustellen können kürzere Prüfintervalle erforderlich sein als in Büroumgebungen.
Nein, eine Prüfplakette ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Durchführung und Dokumentation der Prüfung sind jedoch verpflichtend.
Prüfplaketten haben sich bewährt, um den Prüfstatus eines Geräts schnell erkennbar zu machen und den nächsten Prüftermin sichtbar zu kennzeichnen.
Geprüft werden müssen elektrische Anlagen und Betriebsmittel auf ihren sicheren Zustand. Dabei werden unter anderem Sichtprüfungen, elektrische Messungen und Funktionsprüfungen durchgeführt.
Je nach Prüfobjekt können beispielsweise folgende Punkte kontrolliert werden:
- Gehäuse und Anschlussleitungen
- Schutzleiter und Schutzmaßnahmen
- Isolationswiderstand
- Funktionsfähigkeit des Geräts
- Beschädigungen und Mängel
Ziel ist es, mögliche Gefährdungen durch elektrische Defekte frühzeitig zu erkennen.
Eine BGV-A3- beziehungsweise DGUV-V3-Prüfung darf nur von einer Elektrofachkraft oder einer befähigten Person durchgeführt werden.
Die prüfende Person muss über die erforderliche fachliche Ausbildung, praktische Erfahrung und Kenntnisse der einschlägigen Vorschriften verfügen. Nur so kann die ordnungsgemäße Durchführung und Bewertung der Prüfung sichergestellt werden.
Die Kosten einer BGV-A3-Prüfung hängen von Faktoren wie der Anzahl der Geräte, dem Prüfaufwand und dem Einsatzort ab.
Typische Einflussfaktoren sind:
- Anzahl der zu prüfenden Betriebsmittel
- Art der Geräte oder Anlagen
- Standort des Unternehmens
- Dokumentationsaufwand
Da sich die Kosten je nach Betrieb stark unterscheiden können, wird die Prüfung meist individuell kalkuliert.
Nein, die Bezeichnung BGV A3 ist offiziell nicht mehr gültig. Sie wurde durch die DGUV Vorschrift 3 ersetzt.
Im betrieblichen Alltag wird der Begriff „BGV A3“ jedoch weiterhin häufig verwendet. Inhaltlich beziehen sich heutige Prüfungen auf die Anforderungen der DGUV Vorschrift 3.
Nein, nicht jeder kann UVV-Prüfungen durchführen. Je nach Prüfbereich sind bestimmte fachliche Qualifikationen und Kenntnisse erforderlich.
Für Elektroprüfungen nach DGUV Vorschrift 3 müssen Prüfer beispielsweise über elektrotechnische Fachkenntnisse verfügen und als Elektrofachkraft oder befähigte Person tätig sein.







