Nach DIN 2403 werden Rohrleitungen durch farbige Rohrleitungskennzeichen gekennzeichnet, um das transportierte Medium schnell und eindeutig zu erkennen. Die Kennzeichnung besteht in der Regel aus einer Farbkennzeichnung, einer Beschriftung des Mediums sowie einem Fließrichtungs-Pfeil.
Dadurch können Mitarbeitende, Servicepersonal und Rettungskräfte den Inhalt der Rohrleitung sofort identifizieren.
Eine grüne Rohrkennzeichnung steht nach DIN 2403 für Wasser. Dazu zählen je nach Anwendungsbereich beispielsweise Trinkwasser, Brauchwasser, Kühlwasser oder Speisewasser.
Die genaue Bezeichnung des Mediums sollte zusätzlich auf dem Rohrleitungskennzeichen angegeben werden.
Die ISO 20560 ist eine internationale Norm zur Kennzeichnung von Rohrleitungen in Industrieanlagen. Sie definiert Anforderungen zur eindeutigen Identifizierung von Rohrinhalten, Fließrichtungen und Gefahrenpotenzialen.
Ziel der Norm ist es, die Sicherheit bei Betrieb, Wartung und Notfalleinsätzen zu verbessern und eine international verständliche Kennzeichnung zu ermöglichen.
Die DIN EN 1717 regelt den Schutz von Trinkwasser vor Verunreinigungen durch Rückfließen, Rückdrücken oder Rücksaugen von Fremdstoffen.
Die Norm beschreibt verschiedene Sicherungseinrichtungen und Schutzmaßnahmen, um die Qualität des Trinkwassers in Rohrleitungssystemen dauerhaft zu gewährleisten.
DN 50 steht für die Nennweite 50 eines Rohres. Die Abkürzung „DN“ bedeutet „Diameter Nominal“ beziehungsweise Nennweite.
Die DN-Angabe dient der Standardisierung von Rohrleitungen und Armaturen und erleichtert die Auswahl passender Verbindungs- und Anschlussteile.
In vielen industriellen und gewerblichen Bereichen müssen Rohrleitungen eindeutig gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung dient der Sicherheit und erleichtert Wartungs-, Reparatur- und Rettungsmaßnahmen.
Eine vollständige Rohrkennzeichnung umfasst häufig:
- Angabe des Mediums
- Farbkennzeichnung nach Norm
- Fließrichtungs-Pfeile
- gegebenenfalls Gefahrensymbole
Welche Anforderungen gelten, hängt von Branche, Anlage und den anzuwendenden Normen ab.
Eine rote Kennzeichnung wird nach DIN 2403 für Brandbekämpfungsstoffe verwendet. Dazu gehören beispielsweise Löschwasserleitungen oder andere Einrichtungen der Brandschutztechnik.
Die auffällige Farbgebung ermöglicht eine schnelle Identifikation im Notfall.



























