Feuerwehrzeichen sind nach DIN 4066 und ISO 7010 genormt, um im Ernstfall eine schnelle Orientierung und Brandbekämpfung zu gewährleisten. Man unterscheidet vier zentrale Kategorien:
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Brandschutzzeichen (Rot/Weiß): Quadratische Piktogramme markieren Standorte von Löscheinrichtungen wie Feuerlöschern, Wandhydranten oder Brandmeldern.
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Hydrantenschilder (Weiß/Roter Rand): Diese rechteckigen Hinweisschilder zeigen die genaue Lage unterirdischer Wasseranschlüsse (Unterflurhydranten) mittels Entfernungsangaben in Metern an.
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Feuerwehrzufahrten (Verbotsschilder): Rund mit rotem Rand. Sie halten Rettungswege und Stellflächen für Löschfahrzeuge durch strikte Halteverbote dauerhaft frei.
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Hinweistexte & Verbote: Ergänzende Schilder sichern die Evakuierung, etwa durch das Verbot von Aufzügen im Brandfall oder Anweisungen an Brandschutztüren („Immer geschlossen halten“).
Fazit: Diese Symbole sichern den Zugriff auf Löschwasser, markieren Rettungswege und weisen auf Brandbekämpfungs-Mittel hin.
Es gibt kein einzelnes, universelles Symbol der Feuerwehr, sondern drei zentrale Darstellungen je nach Verwendungszweck:
1. Das offizielle Dienstwappen (Die „Flammende Granate“)
In Deutschland ist das häufigste Symbol das rote Feuerwehremblem, bestehend aus einem Helm vor gekreuzten Äxten, oft umgeben von einem Eichenlaubkranz. Es steht für Tradition, Schutz und Einsatzbereitschaft.
2. Das Brandschutzzeichen (ISO 7010)
Das international genormte Sicherheitszeichen ist ein weißes Flammensymbol neben einem Feuerwehrschlauch auf rotem Grund. Dieses Zeichen markiert Standorte von Löscheinrichtungen wie Wandhydranten.
3. Das Korps-Abzeichen (International)
Weltweit verbreitet ist das St. Florian-Kreuz (oft fälschlicherweise als Malteserkreuz bezeichnet) oder Darstellungen des Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr.
Im Einsatz steht der Helm mit Äxten für die Organisation, während die weiße Flamme auf Rot technisch den Brandschutz markiert.
Das Feuerwehr-Ehrenzeichen (oder Brandschutz-Ehrenzeichen) ist eine staatliche Auszeichnung für langjährige, aktive und pflichttreue Dienste im Brandschutz. Es wird in Deutschland an folgende Gruppen verliehen:
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Einsatzkräfte: Aktive Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren und Pflichtfeuerwehren.
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Betriebsfeuerwehren: Mitglieder von anerkannten Werkfeuerwehren.
Die Vergabe-Stufen (nach Dienstzeit):
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Silber: Wird in der Regel nach 25 Jahren aktivem Dienst verliehen.
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Gold: Erfolgt meist nach 40 Jahren (in manchen Bundesländern bereits nach 35 Jahren).
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Sonderstufen: Einige Bundesländer verleihen Goldene Ehrenzeichen mit Eichenlaub für 50 Jahre Dienstzeit.







