Rettungszeichen nach ASR A1.3 und ISO 7010 besitzen eine quadratische oder rechteckige Form. Diese Geometrie kennzeichnet ausschließlich Einrichtungen für die Rettung, wie Fluchtwege, Notausgänge oder Erste-Hilfe-Stationen. In der industriellen Kennzeichnung stellt diese standardisierte Form sicher, dass Hilfesuchende im Ernstfall intuitiv den Weg in Sicherheit finden.
Die Form-Details im Überblick:
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Quadratisch: Die Standardform für Einzelsymbole (z. B. Erste Hilfe oder Defibrillator).
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Rechteckig: Wird verwendet, wenn das Hauptsymbol mit einem Richtungspfeil kombiniert wird.
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Farbe: Sicherheitsfarbe Grün (RAL 6032) mit weißem Kontrast für Piktogramm und Rand.
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Nutzen: Die klare Geometrie grenzt Rettungshinweise deutlich von runden Verboten oder dreieckigen Warnungen ab.
Rettungszeichen sind grüne Sicherheitskennzeichen mit weißen Symbolen, die in Notfällen den Weg zu Ausgängen, Erste-Hilfe-Einrichtungen oder Sammelstellen weisen. Sie sind nach DIN EN ISO 7010 sowie ASR A1.3 standardisiert, um eine schnelle Orientierung und Evakuierung zu ermöglichen. In der Industrie werden diese Zeichen oft als robuste Schilder oder Aufkleber eingesetzt, um die Sicherheit am Arbeitsplatz dauerhaft zu gewährleisten.
Die Hauptfunktionen im Überblick:
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Fluchtweg & Notausgang: Kennzeichnen den direkten Weg ins Freie (z. B. laufende Figur zur Tür).
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Erste Hilfe: Markieren Standorte von Erste-Hilfe-Kästen, Defibrillatoren (AED) oder Krankentragen.
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Sammelstelle: Weisen auf den sicheren Treffpunkt außerhalb des Gefahrenbereichs hin.
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Richtungspfeile: Ergänzen die Symbole, um die Fluchtrichtung präzise vorzugeben.
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Sichtbarkeit: Diese Zeichen sind meist langnachleuchtend, um auch bei Stromausfall den Weg zu weisen.
Zu den wichtigsten Rettungszeichen nach ASR A1.3 und ISO 7010 zählen jene Symbole, die Fluchtwege, Erste-Hilfe-Einrichtungen und Sammelpunkte eindeutig markieren. Diese grün-weißen Zeichen sind essenziell für eine schnelle Evakuierung und müssen in Gebäuden ohne Notstromversorgung meist langnachleuchtend ausgeführt sein.
Die wichtigsten Rettungszeichen im Überblick:
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Rettungsweg / Notausgang: Kennzeichnet in Kombination mit einem Richtungspfeil den schnellsten Weg ins Freie.
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Sammelstelle: Markiert den sicheren Treffpunkt außerhalb des Gebäudes nach einer Evakuierung.
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Erste Hilfe: Das weiße Kreuz auf grünem Grund zeigt Standorte von Verbandkästen und Sanitätsstationen an.
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Defibrillator (AED): Weist auf das Vorhandensein eines automatisierten externen Defibrillators hin.
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Notruftelefon & Krankentrage: Markieren wichtige Kommunikationseinrichtungen und Transportmittel für Verletzte.
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Augenspülung & Notdusche: Lebenswichtige Zeichen in Industrie- und Laborbereichen bei Kontakt mit Gefahrstoffen.
Die fünf Hauptkategorien von Sicherheitszeichen nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3 sind Verbots-, Warn-, Gebots-, Rettungs- und Brandschutzzeichen. Diese weltweit einheitlichen Symbole dienen dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung in Betrieben. Durch die Kombination von spezifischen Farben und geometrischen Formen ermöglichen sie eine sofortige Identifikation der jeweiligen Sicherheitsaussage.
Die 5 Sicherheitszeichen im Überblick:
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Verbotszeichen: Rot/Weißer Kreis mit Querbalken; untersagt gefährliches Verhalten (z. B. „Rauchen verboten“).
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Warnzeichen: Gelbes Dreieck mit schwarzem Rand; warnt vor Gefahrenquellen (z. B. „Warnung vor elektrischer Spannung“).
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Gebotszeichen: Blaues Rundschild; schreibt Schutzausrüstung oder Verhalten vor (z. B. „Augenschutz benutzen“).
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Rettungszeichen: Grünes Quadrat oder Rechteck; markiert Fluchtwege und Erste Hilfe (z. B. „Notausgang“).
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Brandschutzzeichen: Rotes Quadrat; kennzeichnet Feuermelder oder Löschmittel (z. B. „Feuerlöscher“).
Das Symbol für Rettung und Erste Hilfe ist ein weißes Kreuz auf grünem Grund (Sicherheitskennzeichen E001). Es ist nach der Norm DIN EN ISO 7010 international standardisiert und kennzeichnet Standorte von Verbandkästen, Sanitätsstationen oder Rettungseinrichtungen in Betrieben und öffentlichen Gebäuden.
Wichtige Merkmale des Rettungssymbols:
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Farbgebung: Signalgrün (RAL 6032) für den Hintergrund und Signalweiß für das Kreuz.
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Form: In der Regel quadratisch; in Kombination mit Richtungsangaben auch rechteckig.
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Zusatzsymbole: Oft ergänzt durch Symbole für Augenspüleinrichtungen, Krankentragen oder automatisierte externe Defibrillatoren (AED).
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Sichtbarkeit: Diese Zeichen müssen in Arbeitsstätten bei Stromausfall langnachleuchtend oder beleuchtet sein.
Notfallzeichen sind diskrete, meist nonverbale Signale, mit denen Menschen in Bedrohungssituationen (wie häuslicher Gewalt oder Verfolgung) unauffällig um Hilfe bitten können. Diese Zeichen wurden entwickelt, um Helfer zu alarmieren, ohne einen potenziellen Täter aufmerksam zu machen. Das bekannteste internationale Zeichen ist das „Signal for Help“, das besonders während der Pandemie für Videoanrufe oder im öffentlichen Raum an Bedeutung gewann.
So funktioniert das „Signal for Help“:
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Handfläche zeigen: Die Hand wird gehoben, die Fläche zeigt zum Gegenüber, der Daumen ist abgespreizt.
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Daumen einschlagen: Der Daumen wird in die Handfläche gelegt.
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Finger schließen: Die restlichen vier Finger werden über den Daumen geklappt, sodass dieser „eingeschlossen“ ist.
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Wiederholung: Diese fließende Bewegung kann mehrfach wiederholt werden, um sicherzustellen, dass das Gegenüber den Hilferuf wahrnimmt.
















