Warnsymbole und Warnschilder sind unverzichtbar, um Personen vor Gefahren zu schützen und Unfälle zu vermeiden. Egal ob selbstklebende Folie, Kunststoffschild oder Kombischilder – bei uns finden Sie die richtige Lösung für jeden Einsatzbereich. Mit kürzesten Lieferzeiten von nur einem Werktag sind unsere Produkte schnell verfügbar, damit Sie die Sicherheit in Ihrem Unternehmen zuverlässig gewährleisten können.
Ihre Vorteile
Normgerechte Kennzeichnung: Unsere Warnzeichen entsprechen ASR A1.3, DIN 4844, und ISO 7010, was sie international verständlich und rechtssicher macht.
Vielfältige Materialien: Von folie selbstklebend bis robustem Kunststoff – passend für Innen- und Außeneinsätze.
Individuell gestaltbar: Erstellen Sie mit unserem Konfigurator maßgeschneiderte Warnschilder, die Ihren spezifischen Anforderungen gerecht werden.
Hohe Qualität und Konformität: Unsere Produkte sind RoHS-konform, langlebig und UV-beständig.
Schnelle Lieferung: Versandfertig innerhalb eines Werktages.
Normgerecht kennzeichnen
Unsere Warnschilder und Warnsymbole erfüllen höchste Sicherheitsanforderungen und entsprechen allen relevanten Vorschriften:
ASR A1.3 2013: Sicherheit und Gesundheitsschutz in Betrieben.
DIN EN ISO 7010: International standardisierte Symbole für weltweite Verständlichkeit.
DIN 4844: Deutsche Norm, die klare Standards für Farbcodes und Piktogramme setzt.
Dank der typischen gelb-schwarzen Gestaltung mit prägnanten dreieckigen Symbolen und optionalem Zusatztext werden Warnungen schnell und effektiv wahrgenommen.
Beispiele für Warnzeichen
Piktogramme: Piktogramme sind grafische Darstellungen von Gefahren. Sie sind oft international verständlich und werden in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt.
Text: Warnschilder mit Texten enthalten zusätzliche Informationen zur Gefahr. Sie können zum Beispiel erklären, wie die Gefahr entsteht, wie sie sich manifestiert und wie man sich davor schützen kann.
Symbole: Symbole werden oft verwendet, um bestimmte Gefahren zu kennzeichnen. Zum Beispiel wird ein Dreieck mit einem Ausrufezeichen in der Mitte verwendet, um vor Gefahren zu warnen, die zu schweren Verletzungen führen können.
Tipps zum Umgang mit Warnzeichen
Achten Sie auf Warnschilder und Warnzeichen
Lesen Sie die Warnhinweise sorgfältig
Befolgen Sie die Anweisungen auf den Warnschildern
Informieren Sie sich über die Gefahren, die von Warnschildern angezeigt werden
Nehmen Sie die Gefahren ernst.
Warnschilder - Wählen Sie das passende Material
Die Wahl des richtigen Arbeitsschutz Warnkennzeichens kann sich manchmal schwieriger gestalten, als man es für möglich halten würde. Deswegen wollen wir Ihnen eine kleine Hilfestellung geben. Bei uns - dem Schilderhersteller HEIN erhalten Sie Ihre Warnaufkleber und Warnhinweisschilder in zahlreichen Materialien. Jedes dieser Materialien hat unterschiedliche Vorteile, welche je nach Einsatzzweck berücksichtigt werden sollten. So weisen zum Beispiel Aluminium, Resopal und Magnetfolie Resistenzen gegen viele chemische, giftige Stoffe auf. Verschaffen Sie sich in unserer Materialübersicht einen Überblick - garantiert haben wir für Sie das passende Material für Ihren Einsatzzweck:
Material
Eigenschaften
Einsatzbereiche
Selbstklebende Folie
temperaturbeständig: -40 bis +80 °C
resistent gegen viele Chemikalien
permanent haftend
Materialstärke: circa 0,08 bis 0,55 mm
mindest Verklebetemperatur: +10 °C
Aufkleber eignet sich für den Innenbereich
auf sauberen, fettfreien und glatten Oberflächen
Zusatztext möglich: Beschriftbar mit permanent Faserschreiber
Magnetfolie
temperaturbeständig: -30 bis +80 °C
resistent gegen viele Chemikalien
Zugfestigkeit 70 - 80 kg/cm²
Materialstärke: 0,88 mm
eignet sich für den Innen- und Außenbereich
auf magnetischen Oberflächen
optimal bei wechselnder Kennzeichnung (Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen)
Temperaturgesteuerte Folie
temperaturbeständig: -40 bis +150 °C
resistent gegen Wasser, Öl und Lauge
kratz- und wischfest
mindest Verklebetemperatur: 0 °C
eignet sich für den Innen- und Außenbereich
Farbveränderung ab +55 °Cbis 2.000 mal aktivierbar
ideal an Maschinen und Anlagen
auf sauberen, glatten und fettfreien Oberflächen
Kunststoff
temperaturbeständig: -30 bis +50 °C
resistent gegen Wasser, Öl, Laugen, schwache Säuren
schwer entflammbar
Materialstärke: circa 1,0 bis 2,0 mm
mit Schultafellack bedruckbar
eignet sich für den Innen- und Außenbereich
individuell einsetzbar durch Befestigungsmöglichkeiten
Kombinieren Sie Warnzeichen mit erklärenden Texten, um die Sicherheit zu erhöhen. Beispiele:
„Auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter unter Spannung“
„Bitte Abstand halten – Gefährlicher Bereich“
Mit unserem Konfigurator können Sie individuelle Kombi-Warnschilder gestalten, die perfekt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind.
Zusätzliche Produkte und Optionen
Unsere Warnschilder sind als Einzelstück, auf Bogen oder in einer Verkaufseinheit erhältlich. Für maximale Flexibilität bieten wir auch Etiketten auf Rolle an. Viele Produkte sind RoHS-konform, UV-beständig und Made in Germany.
Häufige Fragen
Welche Warnzeichen gibt es?
Warnzeichen lassen sich primär in Kategorien für mechanische, elektrische, thermische und chemische Gefahren unterteilen. Gemäß der Norm ISO 7010 und der ASR A1.3 sind sie weltweit einheitlich durch ein schwarzes Piktogramm auf gelbem Grund in einer dreieckigen Form gekennzeichnet. In der industriellen Fertigung werden diese Zeichen häufig direkt in Typenschilder oder Frontplatten integriert, um gesetzliche Kennzeichnungspflichten platzsparend zu erfüllen.
Die wichtigsten Arten von Warnzeichen im Überblick:
Mechanische Warnzeichen: Schutz vor Quetschgefahr (W017), Handverletzungen (W024) oder automatischem Anlauf.
Elektrische Warnzeichen: Kennzeichnung von gefährlicher elektrischer Spannung (W012) an Schaltschränken und Anlagen.
Thermische Warnzeichen: Warnung vor heißen Oberflächen (W017) oder extremer Kälte.
Stoffgebundene Warnzeichen: Hinweis auf ätzende (W023), giftige (W016) oder explosionsgefährliche Stoffe.
Optische Warnzeichen: Schutz vor Laserstrahlung (W004) oder nichtionisierender Strahlung.
Welche Bedeutung hat das Warnzeichen?
Das Allgemeine Warnzeichen (W001 nach ISO 7010) dient der Kennzeichnung von Gefahrenstellen, für die kein spezifisches Symbol existiert. Es besteht aus einem gelben Dreieck mit schwarzem Ausrufezeichen und fordert Personen zu erhöhter Aufmerksamkeit sowie vorsichtigem Verhalten am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum auf.
Da dieses Zeichen lediglich auf eine unbestimmte Gefahr hinweist, wird es in der Praxis häufig mit Zusatztexten oder weiteren Piktogrammen kombiniert. Dies präzisiert die jeweilige Risikosituation und sorgt gemäß ASR A1.3 für eine rechtssichere Kennzeichnung in Ihrem Betrieb.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Zweck: Warnung vor allgemeinen Risiken und Gefahrenstellen zur Unfallprävention.
Gestaltung: Gelbes, gleichseitiges Dreieck mit schwarzem Rand und Ausrufezeichen.
Anwendung: Einsatz bei Gefahren, die nicht durch spezifische Symbole abgedeckt sind.
Kombination: Häufige Nutzung mit Zusatzschildern zur Erläuterung der konkreten Gefahr.
Wie unterscheiden sich Warnschilder von Gebotszeichen und Verbotszeichen?
Der Hauptunterschied liegt in der Sicherheitsaussage: Warnzeichen (gelbes Dreieck) weisen auf Gefahren hin, Gebotszeichen (blauer Kreis) schreiben ein Verhalten vor und Verbotszeichen (rot-weißer Kreis) untersagen gefährliche Handlungen. Diese farbliche und formgebende Trennung gemäß ISO 7010 sorgt für eine intuitive Erkennbarkeit am Arbeitsplatz.
Während die Warnung zur Vorsicht mahnt, setzen Gebote und Verbote verbindliche Regeln für die Arbeitssicherheit. Eine korrekte Kombination dieser Schilder ist entscheidend für eine rechtssichere Kennzeichnung nach ASR A1.3 in Ihrem Betrieb.
Die Merkmale im direkten Vergleich:
Warnzeichen: Gelbes Dreieck; warnt vor Risiken (z. B. "Warnung vor elektrischer Spannung").
Gebotszeichen: Blauer Kreis; schreibt Schutzmaßnahmen vor (z. B. "Gehörschutz benutzen").
Verbotszeichen: Rot-weißer Kreis mit Balken; untersagt Handlungen (z. B. "Zutritt für Unbefugte verboten").
Wann muss das "Warnzeichen Strom" eingesetzt werden?
Das Warnzeichen Strom (W012: Warnung vor elektrischer Spannung) ist überall dort zwingend vorgeschrieben, wo Gefahren durch elektrischen Schlag oder Lichtbögen bestehen. Gemäß ASR A1.3 und ISO 7010 muss die Kennzeichnung an Schaltschränken, elektrischen Betriebsmitteln und Gehäusen deutlich sichtbar angebracht werden, um Unfälle im Betrieb zu verhindern.
Die Verwendung dieses gelben Dreiecks mit dem schwarzen Blitz-Symbol sorgt für eine universelle Verständlichkeit und ist ein essenzieller Bestandteil der Arbeitssicherheit. Besonders in industriellen Umgebungen müssen diese Schilder dauerhaft lesbar und widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse sein.
Häufige Einsatzorte für das Warnzeichen Strom:
Elektroverteilungen: Kennzeichnung von Unterverteilungen und Hauptschaltern.
Maschinenanschlüsse: Warnung vor spannungsführenden Bauteilen.
Baustromverteiler: Temporäre Absicherung auf Baustellen.
Photovoltaikanlagen: Hinweis auf DC-Spannung an Wechselrichtern.
Welche Warnzeichen für Maschinen sind im Betrieb Pflicht?
Die wichtigsten Warnzeichen für Maschinen sind Kennzeichnungen vor Quetschgefahren (W017), Einzugsgefahren (W024) und automatischem Anlauf (W018). Gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und der Norm ISO 7010 müssen alle Restgefahren an Anlagen, die nicht durch konstruktive Maßnahmen beseitigt werden konnten, deutlich durch gelbe Warnsymbole markiert sein.
Diese Sicherheitskennzeichnung schützt Mitarbeiter vor schweren Verletzungen an rotierenden oder beweglichen Maschinenteilen. Da Industrieschilder in der Produktion oft Öl, Kühlmitteln oder mechanischem Abrieb ausgesetzt sind, ist eine robuste Materialwahl (z. B. stark haftende Folie oder Aluminium) für die dauerhafte Sicherheit entscheidend.
Häufig genutzte Warnzeichen an Maschinen:
Quetschgefahr (W017): Warnung vor beweglichen Werkzeugteilen oder Pressen.
Einzugsgefahr (W024): Hinweis auf Walzen, Riemenantriebe oder Förderbänder.
Automatischer Anlauf (W018): Warnung vor Anlagen, die ohne Vorwarnung starten.
Handverletzungen (W027): Kennzeichnung von Schneidwerken oder scharfen Kanten.
Dürfen die Farben oder die Symbole von Warnzeichen nach DIN EN ISO 7010 verändert werden?
Nein, gemäß der DIN EN ISO 7010 dürfen die definierten Farben (Gelb und Schwarz) und die grafischen Symbole von Warnzeichen grundsätzlich nicht verändert werden, um die internationale Verständlichkeit und die Sicherheitskonformität zu gewährleisten.
Jede Abweichung kann die Gültigkeit des Zeichens infrage stellen und gegen die Unfallverhütungsvorschriften verstoßen.