Warnbänder nach ASR A1.3 richtig auswählen

Warnbänder für Hindernisse sind ein unverzichtbares Sicherheitswerkzeug um Gefahrenstellen sichtbar zu machen und Arbeitsunfälle zu vermeiden. Die ASR A1.3 gibt dabei klare Vorgaben zur Gestaltung, Farbe und Anwendung. Als Anbieter professioneller Kennzeichnungslösungen zeigen wir Ihnen, wie Sie Warnbänder normgerecht auswählen und welche Produkte für Sie den höchsten Nutzen bieten.

Was müssen Warnbänder nach ASR A1.3 leisten

Die Arbeitsstättenregel ASR A1.3 definiert exakt, wie Warnmarkierungen zur Sicherung von Hindernissen und Gefahrenstellen auszusehen haben. Warnbänder müssen:

  • Gelb‑schwarz oder rot‑weiß gestaltet sein
  • Eine 45°-Schraffur mit 1:1-Streifenbreite aufweisen
  • Dauerhaft, gut sichtbar und kontrastreich angebracht werden
  • Sich klar vom Hintergrund abheben
  • Entsprechend dem Einsatzort und der Gefahrenart ausgewählt werden

Zusätzlich empfiehlt die DGUV, Warnmarkierungen regelmäßig auf Sichtbarkeit und Haftung zu prüfen, insbesondere in stark frequentierten Bereichen.


Gelb‑schwarz oder rot‑weiß? Die richtige Farbwahl für Warnmarkierungen

Gelb‑schwarze Warnbänder für dauerhafte Gefahrenstellen

Gelb‑schwarz signalisiert bestehende, dauerhafte oder baulich bedingte Hindernisse, z. B.:

  • Tore, Stützen, Stahlträger
  • Regalanlagen und Maschinenbereiche
  • Einengungen oder Quetschzonen
  • Podeste, Treppen, Rampen
  • Überstandskanten und niedrige Durchgänge

Sie erfüllen alle Anforderungen der ASR A1.3 und sind für den langfristigen Einsatz vorgesehen.

Unsere Empfehlung aus dem HEIN‑Sortiment:

  • Abriebfeste Warnmarkierungsbänder gelb‑schwarz
  • Hochwertige PVC‑Warnbänder für glatte Untergründe
  • Extra robuste Bodenmarkierungsbänder für staplerbefahrene Zonen

Rot‑weiße Warnbänder für temporäre oder bewegliche Gefahren

Rot‑weiß kommt immer dann zum Einsatz, wenn Gefahren zeitlich begrenzt oder mobil sind:

  • Baustellenbereiche
  • Abfallcontainer
  • Kranhaken und bewegliche Lasten
  • provisorische Absperrungen
  • Maschinen in Wartung
  • Gabelstapler

Für den kurzfristigen Einsatz sind Absperrbänder üblich, für längerfristige Kennzeichnungen selbstklebende rot‑weiße Warnbänder.

Unsere Empfehlung aus dem HEIN‑Sortiment:

  • Signalbänder rot‑weiß
  • Absperrbänder für temporäre Sicherung
  • Selbstklebende Warnmarkierungsbänder rot‑weiß (ASR‑konform)

Auswahlkriterium Einsatzort — Innen, Außen & Beleuchtungssituationen

Warnbänder für den Innenbereich

Innenbereiche bieten meist ideale Haftbedingungen. Hier können Sie auf folgende Warnbänder zurückgreifen:

Warum nachleuchtende Warnbänder sinnvoll sind:

  • Geben gespeicherte Lichtenergie bei Dunkelheit ab
  • Ideal bei Stromausfall oder Evakuierung
  • Erhöhen die Sichtbarkeit entlang von Fluchtwegen und Hindernissen

Unsere Empfehlung aus dem HEIN‑Sortiment:

 

Warnbänder für den Außen- oder Industrieeinsatz

In Außenbereichen müssen besondere Beanspruchungen auf die Warnbänder berücksichtigt werden:

  • UV‑Strahlung
  • Feuchtigkeit
  • Temperaturschwankungen
  • Schmutz, Öl, Abrieb (Staplerverkehr)

Hierfür sind folgende Markierungen besonders robust und geeignet:


Belastbarkeit & Material — was Warnbänder aushalten müssen

In stark frequentierten Industrieumgebungen wirken auf Warn- und Bodenmarkierungen erhebliche Belastungen ein. Zu den typischen Beanspruchungen zählen ständiges Überfahren durch Hubwagen und Gabelstapler, das Schieben und Ziehen von Paletten, punktuelle Lastspitzen sowie mechanischer Abrieb durch Rollen, Kanten und Kufen. Zusätzlich kommen in vielen Produktionshallen und Außenbereichen Witterungseinflüsse, Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen, Öl, Staub und chemische Stoffe hinzu. Diese Faktoren führen dazu, dass herkömmliche Markierungsbänder schnell beschädigt werden, sich lösen oder ihre Signalwirkung verlieren.
Damit Sicherheitskennzeichnungen dennoch dauerhaft sichtbar bleiben und die gesetzlichen Vorgaben aus ASR A1.3 sowie DGUV-Empfehlungen erfüllen, sind speziell entwickelte Hochleistungsmaterialien notwendig. 
 
Unsere Top-Auswahl für Sie
 
Durch die Verwendung hochwertiger, belastbarer Warn- und Bodenmarkierungen stellen Sie sicher, dass Sicherheitskennzeichnungen auch in anspruchsvollen Einsatzbereichen langfristig erhalten bleiben und Mitarbeiter zuverlässig vor Gefahren geschützt werden.

Untergrund — entscheidend für die Haftung des Warnbandes

Glatte Untergründe
(Metall, Kunststoff, lackierte Oberflächen)

  • PVC‑Warnbänder eignen sich optimal
  • Sehr gute Haftung, einfache Montage

Raue Untergründe
(Beton, Putz, Holz, Mauerwerk)

  • Gewebebänder
  • Warnbänder mit Hochleistungskleber
  • Bodenmarkierungsfolien mit verstärktem Klebstoffsystem

Rechtskonforme Anwendung – darauf müssen Sie achten

Anforderungen nach ASR A1.3

  • 45° – Streifen
  • 1:1 – Streifenbreite
  • dauerhafte Kennzeichnung
  • ausreichender Kontrast
  • richtige Farbwahl entsprechend der Gefahrenart

DGUV-Empfehlungen

  • regelmäßige Sicht- und Haftungsprüfung
  • kein Einsatz beschädigter oder gelöster Warnbänder
  • abgestimmte Kombination mit anderen Sicherheitskennzeichen

Warnbänder richtig auswählen heißt Unfälle vermeiden

Die Wahl des passenden Warnbandes hängt immer von der Gefahrenart, dem Einsatzort, der Materialbeanspruchung und dem Untergrund ab. Mit hochwertigen, normgerechten Warnmarkierungen aus dem HEIN‑Sortiment erhöhen Sie dauerhaft die Sicherheit am Arbeitsplatz und erfüllen gleichzeitig alle gesetzlichen Vorgaben nach ASR A1.3 und DGUV.

Wir helfen Ihnen gerne bei der richtigen Auswahl!
Telefonisch: 07261 - 952 777
per E-Mail: vertrieb@hein.eu