Die Prüfung von Leitern und Tritten ist ein entscheidender Faktor, um Arbeitsunfälle zu vermeiden. Ebenso wichtig ist auch die korrekte Kennzeichnung. Beides zusammen bildet die Grundlage für einen sicheren Einsatz der unverzichtbaren Aufstiegshilfen. Als Spezialist für industrielle Kennzeichnungslösungen erklären wir Ihnen im folgenden Artikel, worauf Sie achten müssen, welche gesetzlichen Anforderungen gelten und wie Sie Leitern rechtssicher prüfen und markieren (inklusive Checkliste).
Warum die Prüfung & Kennzeichnung von Leitern & Tritten unverzichtbar sind
Leitern und Tritte gehören zu den am häufigsten genutzten Arbeitsmitteln und zählen gleichzeitig zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfälle. Untersuchungen der DGUV und praxisnahe Auswertungen der BGHM (Berufsgenossenschaft Holz und Metall) belegen, dass viele dieser Zwischenfälle vermeidbar wären, wenn Leitern regelmäßig geprüft, korrekt gekennzeichnet und verantwortungsvoll genutzt würden.
Eine fachgerechte Leiterprüfung stellt sicher, dass die Aufstiegshilfen den technischen Anforderungen entsprechen und sich in einem sicheren Zustand befinden. Ebenso wichtig ist die eindeutige und gut sichtbare Kennzeichnung nach geltenden Normen wie DIN EN 131‑3 und der DGUV Information 208‑016. Sie informiert über wesentliche Sicherheitshinweise, Belastungsgrenzen und den bestimmungsgemäßen Einsatz.
Beide Aspekte – die regelmäßige Prüfung und die normgerechte Kennzeichnung – greifen ineinander und bilden eine zentrale Voraussetzung für einen wirksamen Arbeitsschutz. In Kombination tragen sie maßgeblich dazu bei, Risiken zu minimieren und einen sicheren Umgang mit Leitern und Tritten im Arbeitsalltag zu gewährleisten.
Rechtliche Grundlagen für die Prüfung
Wann und wie Leitern geprüft werden müssen, regeln verschiedene Vorschriften. Zu den wichtigsten zählen:
- Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV, 2015)
- Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
- TRBS 2121 Teil 2 – „Gefährdung von Personen durch Absturz“
- DGUV Vorschriften & Informationen







