Technische Beratung & Anwendungs-Tipps

  1. Wartungssicherung: mit Lockout-Tagout sicher arbeiten

    Wartungssicherung: mit Lockout-Tagout sicher arbeiten

    Die Wartungssicherung mit Lockout-Tagout gewinnt zunehmend an Bedeutung, um Mitarbeitende zuverlässig vor gefährlichen Energiequellen zu schützen. Ein strukturiertes Lockout-Tagout-System verhindert Unfälle und erfüllt wichtige Sicherheitsanforderungen in modernen Betrieben. Als Anbieter industrieller Sicherheitslösungen verfügt HEIN über umfassende Erfahrung im Bereich der Wartungssicherung und unterstützt Unternehmen bei der sicheren Umsetzung.

    Warum Wartungssicherung mit Lockout-Tagout unverzichtbar ist

    Lockout-Tagout (kurz: LoTo) beschreibt ein strukturiertes Verfahren, das Maschinen und Anlagen während Wartungs- und Reparaturarbeiten zuverlässig gegen unbefugtes oder unbeabsichtigtes Einschalten schützt. Durch das gezielte Blockieren (Lockout) und Kennzeichnen (Tagout) gefährlicher Energiequellen können riskante Bewegungen, Stromschläge oder Druckentlastungen vermieden werden – Risiken, die im industriellen Alltag ein erhebliches Gefährdungspotenzial darstellen.

    In Deutschland kommt LoTo vor allem zum Einsatz, um die Anforderungen der DGUV und der Betriebssicherheitsverordnung umzusetzen. Die Methode hat ihren Ursprung im anglo-amerikanischen Raum, wo sie bereits seit Jahrzehnten durch OSHA-Standards gesetzlich vorgeschrieben ist. Auch deutsche Unternehmen erkennen zunehmend den Vorteil strukturierter Wartungssicherung: Schutz für Mitarbeitende und Rechtssicherheit für den Arbeitgeber.


    Was ist Lockout-Tagout?

    Lockout-Tagout besteht aus zwei zentralen Komponenten:

    Lockout – Mechanisches Absperren
    Energetische Gefahrenquellen wie elektrische Schalter, Ventile, pneumatische Leitungen oder hydraulische Systeme werden mit speziellen Vorrichtungen blockiert. Typische Lockout-Komponenten sind:

     

    Tagout – Sichtbare Kennzeichnung
    Durch Wartungsanhänger, Etiketten oder Schilder wird der Sperrvorgang eindeutig dokumentiert. Es ist sofort erkennbar:

    • Wer die Anlage gesichert hat
    • Warum
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  2. Sicherheitsstandards neu definieren – mit individueller Kennzeichnung für maximale Sicherheit im neuen Jahr!

    Sicherheitsstandards neu definieren – mit individueller Kennzeichnung für maximale Sicherheit im neuen Jahr!

    Das Jahr 2026 steht vor der Tür – Zeit, Ihre Sicherheitsstandards kritisch zu prüfen. Standardkennzeichnungen sind oft nicht genug, wenn es um komplexe Prozesse und individuelle Anforderungen geht. Erfahren Sie im folgenden Blogartikel, warum maßgeschneiderte Kennzeichnungslösungen von HEIN der Schlüssel zu mehr Sicherheit und Effizienz sind.

    Warum jetzt handeln?

    • Neue gesetzliche Anforderungen: Vorschriften ändern sich regelmäßig. Wer nicht rechtzeitig reagiert, riskiert Bußgelder und Sicherheitslücken
    • Steigende Komplexität in der Produktion: Mehr Maschinen, mehr Prozesse – und damit mehr potenzielle Gefahrenquellen
    • Individuelle Risiken: Standardkennzeichnung deckt nur allgemeine Gefahren ab, nicht Ihre spezifischen Abläufe

    Wo Standardkennzeichnung an ihre Grenzen stößt

    Unübersichtliche Produktionsbereiche:
    Einheitliche Warnschilder können in komplexen Anlagen zu Verwirrung führen.

    Beispiel: In einem Chemiebetrieb sind Standard-Warnschilder nicht  immer ausreichend. Individuelle Kennzeichnung ist präziser: sowohl im Verweis auf potentielle Gefahren als auch in der Anweisung, wie diese vermieden werden können.

    Spezielle Gefahrenquellen: Jede Maschine birgt ihre eigenen Risiken, die spezifische Hinweise benötigen.

    Beispiel: Statt „Berühren verboten“ besser „Laufende Maschine. Verletzungsgefahr durch bewegliche Teile“.

    Mehrsprachige Teams: Standardkennzeichnung ist oft nur in Deutsch verfügbar.

    Beispiel: Individuelle Schilder in ihrer gewünschten Sprache, mit Piktogramm, verhindern zuverlässig Missverständnisse.


    Die Vorteile individueller Kennzeichnung von HEIN

    Passgenaue Lösungen:
    Kennzeichnung exakt für Ihre Maschinen,
    Anlagen und Prozesse

    Erhöhte Arbeitssicherheit:
    Klare, verständliche Hinweise reduzieren das Unfallrisiko

     

    Materialvielfalt:
    Witterungsbeständige Schilder, hochbelastbare Etiketten, magnetische Kennzeichnungen – für jede Umgebung die passende Lösung

    Flexibilität:
    Individuelle Formate, Farben und Inhalte – von Warnhinweisen bis zu QR-Codes für digitale

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  3. Darreichungsformen industrieller Kennzeichnung: Welche Lösung passt zu Ihnen?

    Darreichungsformen industrieller Kennzeichnung

    Industrielle Kennzeichnung ist unverzichtbar für Sicherheit, Ordnung und Normkonformität. Doch in welcher Form erhalten Sie Prüfplaketten, Sicherheitszeichen oder Schilder am besten? Wir zeigen Ihnen die gängigen Darreichungsformen – von der Rolle bis zum Taschenheft – und erklären, welche Vorteile sie für Ihre Anwendung bieten.

    Warum die richtige Darreichungsform entscheidend ist

    Die Wahl der passenden Darreichungsform beeinflusst nicht nur die Effizienz Ihrer Arbeitsprozesse, sondern auch die Haltbarkeit und Lesbarkeit der Kennzeichnung. Ob für regelmäßige Prüfungen oder Sicherheitskennzeichnungen – jede Darreichungsform bietet spezifische Vorteile. In unserem Online-Shop finden Sie nicht nur eine große Auswahl an Produkten, sondern auch an Materialien und Darreichungsformen.


    Die wichtigsten Darreichungsformen im Überblick

    1. Aufkleber auf Bogen

    Vorteile:

    • Ideal für kleinere Mengen und punktuelle Anwendungen
    • Übersichtliche Anordnung – alle Etiketten auf einem Blatt
    • Einfaches Handling ohne zusätzliches Zubehör

    Einsatzbereiche:
    Perfekt für Werkstätten, Prüfer oder kleine Betriebe, die Prüfplaketten oder Sicherheitszeichen in überschaubarer Anzahl benötigen.


    2. Aufkleber auf Rolle

    Vorteile:

    • Hohe Effizienz bei Serienanwendungen
    • Kompatibel mit Etikettenspendern oder automatisierten Systemen
    • Platzsparende Lagerung

    Einsatzbereiche:
    Optimal für Produktionslinien, Wartungsabteilungen oder Unternehmen mit hohem Kennzeichnungsbedarf.


    3. Aufkleber im Taschenheft

    Vorteile:

    • Kompakt und mobil – ideal für unterwegs
    • Enthält eine Auswahl an Kennzeichnungen für spontane Einsätze
    • Schutz vor Verschmutzung durch Heftumschlag

    Einsatzbereiche:
    Servicetechniker, Außendienstmitarbeiter oder Prüfer, die flexibel und schnell reagieren müssen.


    4. Aufkleber im Spender

    Vorteile:

    • Schnelles und sauberes Entnehmen der Etiketten
    • Reduziert Zeitaufwand und Materialverschwendung
    • Ergonomisch für häufige Anwendungen

    Einsatzbereiche:
    Werkstätten, Lager oder Produktionsbereiche mit regelmäßigem Kennzeichnungsbedarf.

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  4. Feuerlöscher richtig warten – Sicherheit & Brandschutz

    Feuerlöscher richtig warten – Sicherheit & Brandschutz

    Ein Feuerlöscher ist eines der wichtigsten Geräte im betrieblichen und privaten Brandschutz. Doch nur ein gewarteter Löscher funktioniert im Ernstfall. Erfahren Sie im folgenden alles über gesetzliche Vorgaben, Prüfintervalle, Feuerlöscher Typen und die richtige Anbringung von Brandschutzschildern.

    Warum die Wartung von Feuerlöschern unverzichtbar ist

    Ein defekter oder nicht gewarteter Feuerlöscher kann im Ernstfall fatale Folgen haben. Nur durch regelmäßige Prüfung und fachgerechte Wartung lässt sich sicherstellen, dass das Löschmittel unter dem nötigen Druck steht und die Auslöseeinrichtungen zuverlässig funktionieren.

    Gründe für die regelmäßige Wartung:

    • Funktionssicherheit: Nur tragbare Feuerlöscher mit korrektem Druck und intaktem Löschmittel (z.B. Pulver, Schaum oder Wasser) löschen zuverlässig
    • Gesetzliche Vorgaben: Nach DIN 14406-4 und ASR A2.2 müssen Feuerlöscher spätestens alle zwei Jahre gewartet werden
    • Rechtliche Absicherung: Unternehmen, die gegen die Brandschutzordnung verstoßen, riskieren Bußgelder und Haftungsprobleme

    Wann und wie oft sollten Feuerlöscher geprüft werden?

    Die Intervalle hängen von Art, Klasse und Einsatzort ab. Allgemein gilt:

    • Alle 2 Jahre: Prüfung durch einen Sachkundigen (sichtbar durch Prüfplakette)
    • Alle 5 Jahre: Innere Prüfung nach § 15 BetrSichV, inkl. Kontrolle der Stoffe und Dichtungen
    • Alle 10 Jahre: Festigkeitsprüfung (Druckprüfung) durch eine zugelassene Überwachungsstelle
    • Nach 20–25 Jahren: Austausch des Feuerlöschers, auch wenn das Gerät optisch noch in Ordnung wirkt

    Tipp: Achten Sie regelmäßig auf Anzeichen von Wartungsbedarf. Dazu gehören beschädigte Schläuche, undichte Ventile, rostige Behälter oder Anzeichen von Verschmutzung. Prüfen Sie zwischendurch selbst, ob der Zeiger am Manometer in der Mitte steht. Dies zeigt, dass das Gerät unter dem nötigen Bar-Druck steht.

     

    Die Schritte der Feuerlöscher-Wartung im Detail

    Der 2-jährige Inspektionsumfang bei tragbaren Feuerlöschern nach DIN 14406 Teil 4 umfasst:

    • Begutachtung des
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  5. Die neue DGUV-Information: Sicherer Umgang mit Handwerkzeugen gemäß Arbeitsschutzgesetz

    DGUV-Information 209-001: Arbeitsschutz für Handwerkzeuge richtig umsetzen

    Die neue DGUV-Information zu Handwerkzeugen bringt nach 17 Jahren eine umfassend überarbeitete Version, die wichtige Änderungen für das Arbeitsschutzgesetz beinhaltet. Sie liefert praxisnahe und sicherheitsrelevante Hinweise zur Beschaffung, ergonomischen Nutzung, Anwendung und Instandhaltung von Handwerkzeugen. Diese Anpassungen zielen nicht nur darauf ab, die Arbeitssicherheit in Handwerksbetrieben zu verbessern, sondern stärken auch die Umsetzung von Schutzmaßnahmen für Beschäftigte und erfüllen die Anforderungen moderner Arbeitsschutzvorschriften.

    Sicherer Umgang mit Messern: Prävention von Verletzungen

    Die Auswahl und der Einsatz von Messern in Betrieben erfordern präzise Vorbereitung. Bereits bei der Beschaffung müssen Einsatzzweck und Qualitätsstandards – etwa das GS-Zeichen – berücksichtigt werden. Die Gefährdungsbeurteilung sollte mögliche Verletzungsgefahren wie Abrutschen, Klingenwechsel und Transport analysieren. Besonders bei Cuttermessern empfiehlt sich die Nutzung von Modellen mit automatisiertem Klingeneinzug, um Risiken zu minimieren.

    Praktische Maßnahmen:

    • Ersatz durch alternative Werkzeuge wie Streifenschneider oder Abisolierzangen.
    • Prüfung der Nutzung von Abbrechklingen zur Reduktion von Unfallrisiken.
    • Regelmäßige Schulungen für Beschäftigte zur sicheren Anwendung.

    Risiken bei der Verwendung von Hämmern minimieren

    Hämmer gehören zu den gefährlichsten Handwerkzeugen, da ihre beschleunigte Masse schwere Verletzungen verursachen kann. Vom Bruch des Hammerstiels bis hin zu Splittern, die sich vom Hammerkopf lösen, sind zahlreiche Gefahren möglich. Der konkrete Einsatzzweck sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden. Normen und GS-Zeichen bieten hierbei wichtige Orientierungshilfen.

    Wichtige Sicherheitsaspekte:

    • Verwendung von Hämmern mit intakten Stielen und Köpfen.
    • Schutzmaßnahmen gegen Splitter und Rückwirkungen auf Hand und Schulter.
    • Berücksichtigung von Normen für Material und Konstruktion.

    Meißel und Körner: Sichere Handhabung von Schlagwerkzeugen

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  6. Stolperfalle Treppe – so gestalten Sie Ihre Treppen funktionell und sicher

    Stolperfalle Treppe – so gestalten Sie Ihre Treppen funktionell und sicher

    Lager, Verkehrswege und Apparaturen in Betrieben sind mit Sicherheitshinweisen, Warn-, Verbots- und Gebotszeichen nahezu gepflastert. Die Sicherheit hat in den meisten Betrieben glücklicherweise einen hohen Stellenwert und auch entsprechende Vorschriften decken viele Betriebsrisiken ab.

     

    Wir sorgen bis ins Detail vor, beachten auch den unwahrscheinlichsten und absurdesten Umstand – und übersehen, was direkt vor unserer Nase liegt und uns so vertraut ist, dass wir es schon gar nicht mehr bewusst wahrnehmen: die Treppe.

    Treppenstürze haben oft schwerwiegende Folgen, der betroffene Arbeitnehmer fällt häufig wochenlang aus.

    Als Mittel zur körperlichen Betätigung im Arbeitsalltag nicht ganz zu Unrecht hochgelobt wird oft übersehen, dass Treppen auch eine veritable Unfallquelle darstellen. 2018 registrierte die DGUV über 44.488 meldepflichtige Arbeitsunfälle durch Treppenstürze, davon 6 mit tödlichem Ausgang.

    Hierbei kommen zwei besonders ungünstige Faktoren zum Tragen: um eine Treppe zu begehen, muss der Mensch seinen Bewegungsrhythmus anpassen. Dieser Bewegungswechsel ist fehleranfällig. Störungen hierbei bewirken ein Stolpern und dann greift der zweite Faktor: Verletzungen durch Treppenstürze sind überdurchschnittlich häufig von schwerer Natur.

    Treppen als bauliche Einrichtungen werden in erster Linie durch das Bauordnungsrecht der Bundesländer geregelt. Darüber hinaus existieren je nach Branche noch diverse Sonderbauordnungen wie die Krankenhausbauverordnung, die Industriebauverordnung oder die Geschäfts- und Warenhausverordnung.

     

    Die Arbeitsstättenverordnung ergänzt diese Regelungen noch durch betriebsbezogene Regelungen.

    • Die ASR A1.8 nimmt sich der Treppen unter dem Punkt „Verkehrswege“ an,
      die DGUV Information 208-005 – Treppen (früher BGI/GUV-I 561) gibt allgemein gehaltene Hinweise für die sicherheitsgerechte Gestaltung und Instandhaltung von Treppen.
    • Die DGUV Regel 108-003 (ehemals BGR 181), die sich mit Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen
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  7. Ihre 10 Top-Produkte für ein sicheres Unternehmen

    Ihre 10 Top-Produkte für ein sicheres Unternehmen

    Die Sicherheit ist in jedem Unternehmen ein wichtiges Thema. Die der Arbeitsabläufe, der mechanischen und sonstigen Installationen, vor allem aber die der Menschen im Unternehmen. Aus diesem Grund gibt es viele Vorschriften, Normen und Gesetze, die sich um das Thema Sicherheit drehen und die bestimmte Produkte vorschreiben. Wir haben 10 Produkte für Sie zusammengestellt, die Ihr Unternehmen sicher machen.

     Welche Vorteile bietet Ihnen ein gut geplanter und gestalteter Firmenparkplatz? 

    1. Rettungszeichen Notausgang, Permalight

    Welchen Ausgang eine Gefahrensituation im Brand nimmt entscheidet sich oft in wenigen Momenten. Sind die Wege zum Notausgang klar erkennbar, ist eine schnelle Flucht vor der Gefahr möglich. Daher legt die ASR A1.3 fest, dass Rettungszeichen beleuchtet werden oder selbstleuchtend sein müssen. So bleiben sie auch bei Dunkelheit und schlechter Sicht erkennbar. Langnachleuchtende Notausgangsschilder sind wartungsarm und zuverlässig.

    2. Warnschild „Blitzpfeil"

    Schon Haushaltsstrom kann gefährlich sein. In der Industrie werden oft noch deutlich höhere Stromstärken benötigt und die Gefahr für den Menschen ist entsprechend größer. Mit dem Warnschild „Blitzpfeil” weisen Sie deutlich auf Elektro-Gefahren hin, auch wenn diese nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Unbefugte werden gewarnt und Sie vermeiden Unfälle. Orientieren Sie sich bei der Auswahl an geltendem Standard und nutzen Sie das Warnschild „Blitzpfeil” in der Ausführung nach der aktuellen ASR A1.3/ISO 7010.

    3. Gebotsschild „Anleitung beachten”

    Das Gebotsschild „Anleitung beachten” weist klar darauf hin, dass bei der Bedienung einer Maschine oder Anlage die Anleitung herangezogen werden sollte. Eine Fehlbedienung, die Schäden an Maschine oder Bediener zur Folge haben könnte, wird so vermieden.Auch kann die Anleitung im Bedarfsfall aktualisiert oder ergänzt werden, ohne dass das Gebotsschild „Anleitung beachten” verändert werden muss. Sie sorgen so in jedem Fall für mehr Sicherheit im Umgang

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  8. Schutzprofile – was können sie und welche Vorschriften gibt es?

    Schutzprofile – was können sie und welche Vorschriften gibt es?

    Die DGUV hat aktuell die vorläufigen Zahlen zu meldepflichtigen Arbeitsunfällen veröffentlicht. Diese sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen, es wurden ganze 876.952 Unfälle registriert. Ein guter Anlass, sich wieder genauer mit dem Thema Arbeitssicherheit und Unfallvermeidung zu beschäftigen.

    Gerade an Verkehrswegen und in Lagern gibt es etliche Bereiche, die eine deutlich erhöhte Unfallanfälligkeit besitzen. Hier muss mit Schutzprofilen gearbeitet werden, die gleichzeitig schützen und warnen. Aufgrund ihrer zweifachen Wirkung nehmen sie eine bedeutende Rolle zum Unfallschutz und zur Schadensbegrenzung ein. Aber in welchen Bereichen werden Schutzprofile eingesetzt und welche rechtlichen Grundlagen gibt es? Wir beleuchten das Thema für Sie in diesem Beitrag.

     

     Warum sollten Schutzprofile verwendet werden? 

    Schutzprofile dienen als Sicherheitsmaßnahme im Betrieb und kennzeichnen Kanten, Ecken und Hindernisse. Die Gefahrenkennzeichnung erfolgt international durch die Verwendung von diagonal gelb-schwarzen (permanente Sicherheitskennzeichnung) oder rot-weißen Streifen (temporäre Sicherheitskennzeichnung) gemäß ASR A1.3.

    Durch die auffällige Farbgebung werden Gefahrenstellen sichtbar und schützen auch den Mitarbeiter vor dem

    • Absturz (Absturzgefahr)
    • Stolpern auf/über Kanten (Stolpergefahr)
      Stoßen des Kopfes (Stoßgefahr)
    • Stolpern auf/über Kanten (Stolpergefahr)
      Stoßen des Kopfes (Stoßgefahr)

    Im Logistikbereich dienen Schutzprofile beispielsweise dazu, Bleche sicher zu verpacken. Dazu werden meist spezielle Kantenschutzprofile aus Kunststoff verwendet. Diese schützen vor Verletzungen beim Transport, die durch Anfassen des Blechs oder Anstoßen des Kopfes entstehen können. Aber auch Fahrzeuge können durch entsprechende Schutzprofile in Form eines Rammschutzes vor Beschädigungen geschützt werden.

    m Maschinenbau werden Schutzprofile genutzt, um zu verhindern, dass elektrische Leitungen und Kunststoffschläuche an scharfen Kanten durchgescheuert werden. Ebenso können

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