Der Einsatz von UL-Etiketten der Kategorie PGDQ2/8 ist für viele Unternehmen unverzichtbar, wenn Maschinen, Anlagen oder elektrische Komponenten für den nordamerikanischen Markt bestimmt sind. Damit die verwendeten Kennzeichnungsmaterialien bei Audits eindeutig identifiziert werden können, müssen bestimmte Informationen auf dem Trägermaterial oder dem Rollenkern der Etiketten vorhanden sein.
Als Hersteller von industriellen Kennzeichnungslösungen beschäftigen wir uns täglich mit den Anforderungen internationaler Normen und Zulassungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Pflichtangaben bei UL-Etiketten der Kategorie PGDQ2/8 erforderlich sind und warum sie für die Nachverfolgbarkeit von Bedeutung sind.
Was bedeutet die Kategorie PGDQ2/8?
Die Kategorie PGDQ2/8 umfasst UL-anerkannte Kennzeichnungs- und Etikettenmaterialien für den US-amerikanischen und kanadischen Markt. Sie ist Bestandteil des UL Component Recognition Program und dient der Bewertung von Kennzeichnungssystemen hinsichtlich ihrer Beständigkeit und Eignung für industrielle Anwendungen.
Hersteller von Maschinen, Anlagen und elektrischen Komponenten müssen im Rahmen ihrer UL-Anforderungen nachweisen können, welche zugelassenen Materialien verwendet werden. Die eindeutige Identifizierung der eingesetzten Etiketten spielt dabei eine zentrale Rolle.
Warum sind die Pflichtangaben wichtig?
Bei UL-Inspektionen und Audits muss nachvollziehbar sein, ob die eingesetzten Etiketten tatsächlich dem zugelassenen Material entsprechen. Deshalb werden wesentliche Informationen direkt auf dem Trägermaterial oder dem Rollenkern angegeben.
Die Kennzeichnung ermöglicht dem UL-Sachverständigen eine schnelle Zuordnung zum jeweiligen UL-Listing und erleichtert die Überprüfung der verwendeten Materialien.
Welche Angaben müssen auf PGDQ2/8-Etiketten vorhanden sein?
UL File Number Die UL File Number ist die wichtigste Identifikationsnummer eines gelisteten Produkts. Über diese Nummer lässt sich das entsprechende Material in der UL-Datenbank
Der Blue Guide zählt zu den wichtigsten Orientierungshilfen für Unternehmen, die Produkte im europäischen Binnenmarkt in Verkehr bringen. Gerade im Maschinenbau und in der Industrie hilft der Leitfaden dabei, europäische Anforderungen besser zu verstehen und die richtige Umsetzung von CE-Kennzeichnung, Konformitätsbewertung und Produktdokumentation sicherzustellen.
Als Interpretationshilfe der Europäischen Kommission unterstützt der Blue Guide Hersteller, Importeure, Händler und weitere Wirtschaftsakteure dabei, die komplexen Anforderungen der europäischen Produktgesetzgebung praxisnah anzuwenden.
Was ist der Blue Guide?
Der Blue Guide (vollständiger Titel: Blue Guide on the implementation of EU product rules) ist ein von der Europäischen Kommission veröffentlichter Leitfaden zur Anwendung europäischer Produktvorschriften.
Er besitzt zwar keinen Gesetzescharakter, wird jedoch europaweit als maßgebliche Auslegungshilfe für die Umsetzung harmonisierter EU-Rechtsvorschriften angesehen. Unternehmen nutzen ihn, um gesetzliche Anforderungen besser zu verstehen und im betrieblichen Alltag korrekt umzusetzen. Der Leitfaden erläutert unter anderem:
Die Grundlagen der CE-Kennzeichnung
Rollen und Verantwortlichkeiten von Wirtschaftsakteuren
Konformitätsbewertungsverfahren
Anforderungen an technische Dokumentationen
Marktüberwachung innerhalb der EU
Rückverfolgbarkeit von Produkten
Pflichten bei Import und Vertrieb
Der aktuelle Referenzstand basiert auf der Blue-Guide-Ausgabe 2022, die wesentliche Entwicklungen im europäischen Produktrecht berücksichtigt und weiterhin die wichtigste Orientierungshilfe für Unternehmen darstellt.
Welche Themen behandelt der Blue Guide?
CE-Kennzeichnung und Produktsicherheit Ein zentraler Schwerpunkt des Blue Guide ist die CE-Kennzeichnung. Der Leitfaden erklärt, wann eine CE-Kennzeichnung erforderlich ist, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und welche Verantwortung Hersteller übernehmen.
Dabei wird verdeutlicht, dass die CE-Kennzeichnung
Ob Firmengelände, Parkplatz, Lagerhalle oder Verkaufsraum: Videoüberwachung gehört heute in vielen Unternehmen zum Sicherheitskonzept. Kameras helfen dabei, Einbrüche zu verhindern, sensible Bereiche zu schützen und Vorfälle nachvollziehbar zu dokumentieren. Gleichzeitig greift jede Videoüberwachung in die Rechte der betroffenen Personen ein und unterliegt deshalb strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben. Die rechtliche Bewertung erfolgt heute insbesondere auf Grundlage der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), ergänzender Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie der aktuellen Rechtsprechung. Doch wann ist eine Videoüberwachung am Arbeitsplatz zulässig? Welche Bereiche dürfen überwacht werden? Welche Pflichten gelten für Arbeitgeber? Und wie muss eine Überwachung korrekt gekennzeichnet werden? In diesem Beitrag erhalten Sie einen aktuellen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen.
Warum setzen Unternehmen auf Videoüberwachung?
Die Gründe für den Einsatz von Videoüberwachung sind vielfältig. In vielen Fällen steht nicht die Überwachung von Mitarbeitern im Vordergrund, sondern der Schutz von Personen, Gebäuden und Sachwerten.
Häufige Einsatzbereiche sind:
Schutz vor Einbruch, Diebstahl und Vandalismus
Sicherung von Betriebsgeländen und Parkplätzen
Kontrolle von Zugangsbereichen
Schutz besonders sensibler Räume
Nachvollziehbarkeit von Unfällen und Schadensfällen
Wahrung des Hausrechts
Verbesserung der allgemeinen Betriebssicherheit
Videoüberwachung kann somit einen wichtigen Beitrag zur Unternehmenssicherheit leisten. Allerdings muss stets geprüft werden, ob die Maßnahme erforderlich und verhältnismäßig ist. Die Interessen des Unternehmens müssen gegen die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen abgewogen werden.
Die rechtlichen Grundlagen der Videoüberwachung
Eine Videoüberwachung ist nicht automatisch zulässig, nur weil ein Sicherheitsinteresse besteht. Unternehmen müssen nachweisen können, dass ein berechtigtes Interesse vorliegt
Lagerinspektion und professionelle Lagerkennzeichnung gehören zu den wichtigsten Maßnahmen für eine sichere und wirtschaftliche Lagerorganisation. Mit steigender Lagerkapazität, zunehmender Automatisierung und höheren Umschlagsmengen wachsen auch die Anforderungen an Sicherheit, Transparenz und gesetzeskonforme Betriebsabläufe.
Regelmäßige Prüfungen von Regalen, Lagereinrichtungen und technischen Systemen helfen dabei, Unfälle zu vermeiden, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Betriebssicherheit langfristig zu gewährleisten. Gleichzeitig unterstützt eine klare Lagerkennzeichnung die Orientierung im Lager und minimiert das Risiko von Fehlbedienungen.
Rechtliche Anforderungen an die Lagersicherheit
Arbeitgeber sind verpflichtet, Arbeitsmittel und Lagereinrichtungen regelmäßig auf ihren sicheren Zustand zu überprüfen. Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen sind:
Die BetrSichV fordert, dass Gefährdungen beurteilt, Mängel dokumentiert und erforderliche Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Darüber hinaus müssen Prüfungen durch entsprechend qualifizierte Personen durchgeführt werden.
Warum regelmäßige Regalinspektionen unverzichtbar sind
Regalsysteme sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt. Bereits kleine Anfahrschäden durch Flurförderfahrzeuge oder Überlastungen einzelner Lagerebenen können die Tragfähigkeit beeinträchtigen.
Eine regelmäßige Regalinspektion bietet zahlreiche Vorteile:
Höhere Arbeitssicherheit
Vermeidung von Unfällen und Sachschäden
Früherkennung von Verschleiß und Beschädigungen
Längere Nutzungsdauer der Regalanlagen
Weniger ungeplante Stillstände
Bessere Planbarkeit von Wartungs- und Instandhaltungskosten
Insbesondere in stark frequentierten Lagerbereichen können regelmäßige Kontrollen erhebliche Folgekosten verhindern.
Ob Maschinen, Fertigungsanlagen oder technische Geräte: Sicherheitskennzeichnungen nach ISO 3864-2 sorgen dafür, dass Gefahren klar, verständlich und international einheitlich kommuniziert werden. Für Maschinenhersteller und Anlagenbauer sind normgerechte Warnaufkleber heute ein wichtiger Bestandteil einer rechtskonformen und sicheren Produktgestaltung.
Als Spezialist für industrielle Kennzeichnungslösungen unterstützen wir Unternehmen seit vielen Jahren bei der Umsetzung normgerechter Sicherheitskennzeichnungen. Dabei bieten wir nicht nur Standardaufkleber nach ISO 3864-2 an, sondern gestalten gemeinsam mit Ihnen auch individuelle Sicherheitsaufkleber, die exakt auf Ihre Maschine, Anlage oder Anwendung abgestimmt sind.
Was regelt die ISO 3864-2?
Die ISO 3864-2 definiert die Gestaltungsgrundsätze für Produktsicherheitskennzeichnungen. Ziel der Norm ist es, Gefahren eindeutig darzustellen und Anwendern gleichzeitig die richtigen Schutzmaßnahmen zu vermitteln.
Die Norm beschreibt unter anderem:
Den Aufbau von Sicherheitskennzeichnungen
Die Verwendung von Signalwörtern
Die Anordnung von Symbolen und Texten
Farbgebung und Layout
Die visuelle Darstellung unterschiedlicher Gefahrenstufen
Dadurch entstehen Sicherheitsaufkleber, die weltweit verständlich sind und unabhängig von Sprache oder Herkunft schnell erfasst werden können.
Warum ist die Norm für Maschinenhersteller wichtig?
Für Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau erfüllt die Sicherheitskennzeichnung gleich mehrere Aufgaben.
1. Reduzierung von Unfallrisiken Normgerechte Warnhinweise helfen dabei, Mitarbeiter und Betreiber frühzeitig auf Gefahren aufmerksam zu machen. Risiken können dadurch schneller erkannt und Fehlhandlungen vermieden werden.
2. Unterstützung bei gesetzlichen Anforderungen Die Kennzeichnung von Restrisiken ist ein wichtiger Bestandteil der technischen Dokumentation sowie der Risikobeurteilung. Eine normgerechte Umsetzung unterstützt die Einhaltung relevanter Anforderungen im Maschinenbau.
Hitze am Arbeitsplatz wird in den Sommermonaten für viele Unternehmen zu einer echten Herausforderung. Steigende Außentemperaturen können nicht nur das Wohlbefinden der Beschäftigten beeinträchtigen, sondern auch die Leistungsfähigkeit, Konzentration und Sicherheit am Arbeitsplatz negativ beeinflussen.
Als Grundlage für geeignete Schutzmaßnahmen dienen in Deutschland unter anderem die Arbeitsstättenverordnung sowie die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.5 „Raumtemperatur“. Unternehmen sind verpflichtet, Gesundheitsgefahren durch hohe Temperaturen möglichst zu vermeiden und geeignete Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter zu ergreifen.
Was ist die optimale Raumtemperatur?
Für Büroarbeitsplätze wird eine Raumtemperatur zwischen 20 °C und 22 °C als besonders angenehm angesehen.
Je nach Tätigkeit gelten unterschiedliche Empfehlungen:
Tätigkeit
Empfohlene Temperatur
Sitzende Bürotätigkeit
20–22 °C
Leichte körperliche Arbeit
19–21 °C
Mittelschwere Arbeit
17–19 °C
Schwere körperliche Arbeit
12–17 °C
Eine angenehme Raumtemperatur außerdem trägt wesentlich dazu bei, dass Mitarbeiter leistungsfähig, konzentriert und motiviert bleiben.
Maximale Temperatur in Büroräumen ohne Klimaanlage
Eine häufig gestellte Frage lautet: Wie heiß darf es im Büro eigentlich werden? Die Arbeitsstättenregel ASR A3.5 sieht folgende Richtwerte vor:
Bis 26 °C Raumtemperatur
Eine Raumtemperatur bis 26 °C gilt grundsätzlich als unkritisch. Arbeitgeber müssen in diesem Bereich in der Regel keine besonderen Maßnahmen ergreifen.
Ab 26 °C Raumtemperatur
Steigt die Temperatur über 26 °C, sollten Arbeitgeber erste Maßnahmen zur Reduzierung der Hitzebelastung prüfen und umsetzen. Dazu gehören beispielsweise:
Jalousien oder Sonnenschutz nutzen
Morgendliches Lüften
Reduzierung interner Wärmequellen
Bereitstellung von Trinkwasser
Ventilatoren bereitstellen
Ab 30 °C Raumtemperatur
Wird die Temperatur von 30 °C überschritten, sind wirksame Schutzmaßnahmen erforderlich. Arbeitgeber müssen aktiv werden, um
PPWR verändert die Spielregeln für Verpackungen in Europa grundlegend. Die neue Verordnung setzt ab dem 12. August 2026 ambitionierte Ziele für Nachhaltigkeit, Recyclingfähigkeit und Transparenz. Als Anbieter industrieller Kennzeichnungslösungen wissen wir, welche Auswirkungen diese Vorgaben konkret auf Ihre Etiketten, Verpackungsprozesse und Produktionsabläufe haben und wie Sie diese effizient umsetzen.
Was ist die PPWR und warum ist sie relevant?
Die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) ist eine EU-weite Verordnung, die darauf abzielt, Verpackungsabfälle zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft zu stärken. Im Gegensatz zu bisherigen Richtlinien wird sie unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gelten und stellt somit einheitliche Anforderungen an Unternehmen.
Zentrale Ziele der PPWR
✓Reduzierung von Verpackungsmüll
✓Förderung von recyclingfähigen Materialien
✓Harmonisierung der Kennzeichnung in der EU
✓Transparenz entlang der gesamten Lieferkette
Gerade Unternehmen mit komplexen Lieferketten profitieren von frühzeitigen Anpassungen im Bereich der industriellen Kennzeichnung.
Änderungen für Verpackungen: Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit
Ein Kernaspekt der PPWR ist die verpflichtende Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Verpackungen müssen künftig so gestaltet sein, dass sie effizient wiederverwertet werden können.
Neue Anforderungen im Detail
Einsatz von recycelbaren oder recycelten Materialien
Minimierung von Verpackungsvolumen und -gewicht
Vermeidung von Materialkombinationen, die schwer trennbar sind
Einführung von Mehrwegoptionen in bestimmten Branchen
Gerade in der Serienfertigung müssen diese Anforderungen frühzeitig eingeplant werden, um zusätzliche Kosten und Produktionsverzögerungen zu vermeiden.
Auswirkungen auf Etiketten und industrielle Kennzeichnung
Die PPWR bringt auch wesentliche Änderungen bei der Produktkennzeichnung und Etikettierung mit sich. Etiketten spielen künftig eine zentrale Rolle, um
Die ATEX-Kennzeichnung spielt eine entscheidende Rolle im Explosionsschutz und sorgt dafür, dass nur geeignete Geräte, Maschinen und Komponenten in gefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Als Hersteller von industriellen Kennzeichnungslösungen kennen wir die Anforderungen genau und unterstützen Sie dabei, gesetzeskonform und sicher zu kennzeichnen.
Was zeichnet ATEX-Kennzeichnung aus und warum ist sie unverzichtbar?
Die ATEX-Richtlinien bilden den rechtlichen Rahmen für den sicheren Umgang mit explosionsfähigen Atmosphären in der Industrie. Sie definieren, welche Geräte eingesetzt werden dürfen, wie Arbeitsplätze einzustufen sind und welche Kennzeichnung erforderlich ist. Damit stellt die ATEX-Kennzeichnung sicher, dass Betreiber, Mitarbeitende und Anlagen jederzeit geschützt sind.
Die zentrale Grundlage sind zwei Richtlinien:
ATEX 1999/92/EG: Beinhaltet die Mindestvorschriften zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit von Arbeitnehmer in explosionsgefährdeter Umgebung
ATEX 2014/34/EU: Anforderungen an Geräte, Komponenten und Schutzsysteme
Beide Richtlinien greifen ineinander, um technische und organisatorische Sicherheit zu gewährleisten.
ATEX-Zonen: Bereiche richtig einteilen und Gefahren erkennen
Explosionsfähige Atmosphären können durch Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube entstehen. Damit Unternehmen geeignete Maßnahmen treffen können, erfolgt eine Einteilung in sogenannte Zonen:
Zonen für Gase (Zone G)
Zonen für Stäube (Zone D)
Zone 0: Ständiges Vorhandensein explosionsfähiger Gasgemische
Zone 20: Ständige explosionsfähige Staubatmosphäre
Zone 1: Gelegentlich explosionsfähige Atmosphäre
Zone 21: Gelegentliche Gefahr
Zone 2: Nur selten oder kurzzeitig vorhandene Gefahr
Zone 22: Nur kurzzeitig auftretende Staubatmosphäre
Diese Einteilung ist essenziell, denn davon hängt ab, welche Geräte eingesetzt und wie diese gekennzeichnet werden müssen. Weitere Informationen zu den einzelnen Zonen erhalten Sie bei der BG ETM (Berufsgenossenschaft Energie
Sicherheitskennzeichnung für Maschinen nach ANSI Z535.4 ist ein zentraler Faktor für die Produktsicherheit und den erfolgreichen Export von Maschinen und Anlagen in die USA. Wer die Sicherheitskennzeichnungen normgerecht umsetzt, reduziert Haftungsrisiken und stellt sicher, dass Warnhinweise eindeutig verstanden werden. Als Spezialist für industrielle Kennzeichnungslösungen unterstützen wir Sie dabei, internationale Normen korrekt und praxisnah umzusetzen.
Relevanz der ANSI Norm
Die ANSI‑Normenreihe besitzt weltweit hohe Bedeutung, entfaltet ihre größte Relevanz jedoch im nordamerikanischen Markt. Insbesondere in den USA haben ANSI‑Standards einen hohen Stellenwert und sind teilweise sogar gesetzlich vorgeschrieben. Die ANSI Z535.4 ist dabei eine der wichtigsten Normen für die Gestaltung von Produktsicherheitskennzeichnungen.
Zusätzlich wird die ANSI‑Norm in der tekom‑Richtlinie für Sicherheitshinweise referenziert und umfasst mit der ANSI Z535.6 die bislang einzige Norm, die verbindliche Standards für Sicherheits‑ und Warnhinweise in produktbegleitenden Dokumenten definiert. Für Unternehmen, die Maschinen oder Anlagen in die USA exportieren, ist die konsequente Berücksichtigung der ANSI‑Normen daher unerlässlich.
Normenreihe ANSI Z535
Die Normenreihe ANSI Z535 besteht aus sechs Einzelstandards, die teilweise aufeinander aufbauen und gemeinsam ein konsistentes System für Sicherheitskennzeichnungen bilden:
Die UL‑Zulassung UL 969 zählt zu den wichtigsten Anforderungen für die industrielle Kennzeichnung, wenn Produkte in die USA oder nach Kanada exportiert werden. Als erfahrener Hersteller im Bereich industrieller Beschilderung bietet HEIN Industrieschilder Ihnen zuverlässige Lösungen, die den hohen Sicherheits- und Materialstandards des nordamerikanischen Marktes entsprechen. Die sicherheitstechnisch relevante Produktkennzeichnung steht dabei besonders im Fokus vieler Maschinen- und Anlagenbauer, die den nordamerikanischen Markt bedienen. In den USA und Kanada gelten strenge Anforderungen an Sicherheit, Materialbeständigkeit und Lesbarkeit – Anforderungen, die nur mit passenden UL‑zugelassenen selbstklebenden Kennzeichnungen verlässlich erfüllt werden können. HEIN Industrieschilder unterstützt Sie mit zertifizierten Kennzeichnungslösungen, die speziell für diese anspruchsvollen Einsatzbereiche entwickelt wurden.
Wer ist UL und warum ist die Zertifizierung so wichtig?
Die Underwriters Laboratories (UL)sind eine unabhängige Organisation, die weltweit Sicherheitsstandards für Materialien, Komponenten und Endprodukte entwickelt. Die Prüfungen fokussieren sich insbesondere auf Risiken wie Brandgefahr, elektrischen Schock und mechanische Belastung.
UL-Zertifizierungen werden in Nordamerika von Behörden, Händlern und Endkunden häufig vorausgesetzt und sorgen zugleich für internationale Akzeptanz, da viele amerikanische Normen in die ANSI-Regularien (American National Standards Institute) übernommen wurden.
UL 969 – Der wichtigste Standard für industrielle Kennzeichnung
Der Standard UL 969 „Marking & Labeling Systems“ definiert die Anforderungen an sicherheitstechnisch relevante Kennzeichnungen, die auf Maschinen, Anlagen und elektrischen Komponenten eingesetzt werden. Er gilt für Etiketten zur permanenten Produktidentifizierung, etwa Typenschilder, sowie für Kennzeichnungen zur Vermittlung sicherheitsrelevanter Informationen wie Gefahr‑ und Warnhinweise, elektrische Nennwerte,