Seite 2 - Betriebskennzeichnung

  1. Winterdienst auf dem Betriebsgelände: Ihre Pflichten als Arbeitgeber

    Winterdienst auf dem Betriebsgelände - Ihre Pflichten als Arbeitgeber

    Der Winter bringt nicht nur Schnee und frostige Temperaturen, sondern auch erhebliche Risiken für die Sicherheit auf Ihrem Betriebsgelände. Glatteis kann schnell zur Unfallgefahr werden – für Mitarbeiter, Besucher und Lieferanten. Als Arbeitgeber sind Sie gesetzlich verpflichtet, diese Gefahren zu minimieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Pflichten Sie haben, wie Sie sich optimal vorbereiten und warum die richtige Kennzeichnung entscheidend ist.

    Warum Glatteis eine jährliche Herausforderung ist

    Sinkende Temperaturen und Niederschläge führen regelmäßig zu Eisbildung. Besonders in Industriegebieten, die oft abseits liegen, bleibt Glatteis länger bestehen. Die Folgen sind nicht nur Personenschäden, sondern auch Produktionsausfälle und Haftungsrisiken. Eine durchdachte Winterdienst-Strategie ist daher unverzichtbar.


    Rechtliche Grundlagen: Ihre Verantwortung als Arbeitgeber

    Als Arbeitgeber unterliegen Sie der Verkehrssicherungspflicht sowie den Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG)
    und der DGUV Vorschrift 1. Das bedeutet:

    • Sie müssen vorhersehbare Gefahren wie Glatteis beseitigen
    • Die Räum- und Streupflicht gilt insbesondere während der Arbeitszeiten
    • Auch bei Beauftragung eines externen Dienstleisters bleibt die Verantwortung bei Ihnen

    WICHTIG: Bei Versäumnissen des Dienstleisters müssen Sie sofort handeln, um die rechtliche Sicherheit zu gewährleisten.


    Maßnahmen gegen Glatteis: Praktische Tipps

    • Zeitliche Planung: Räumung und Streuung vor Arbeitsbeginn sicherstellen
    • Streumittel bevorraten: Salz*, Split oder Sand – achten Sie auf umweltverträgliche Steumittel
    • Geräte bereithalten: Schneeschieber, Streuwagen und Schutzausrüstung
    • Verantwortlichkeiten klären: Benennen Sie einen Verantwortlichen für den Winterdienst
    • Mitarbeiter informieren: Kommunizieren Sie sichere Wege und gesperrte Bereiche

    *in einigen Kommunen ist die Verwendung von Streusalz verboten und mit einem Bußgeld belegt. Informieren Sie sich daher vorab über die Vorgaben Ihrer Kommune zur Verwendung

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  2. ACHTUNG STOLPERFALLE! Bodenmarkierungen & Anti-Rutsch-Systeme von HEIN

    ACHTUNG STOLPERFALLE! Bodenmarkierungen & Anti-Rutsch-Systeme von HEIN

    Stolperfallen in industriellen Umgebungen zählen zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfälle – oft mit gravierenden Folgen für Gesundheit und Produktivität. Im folgenden Beitrag erfahren Sie praxistaugliche Lösungen, wie Sie Wege, Treppen und Arbeitsbereiche dauerhaft und normgerecht mit Bodenmarkierungen und Anti-Rutsch-Belägen kennzeichnen und sichern können.

    Warum Stolperfallen im Betrieb ein ernstes Sicherheitsrisiko sind

    Ob in der Produktion, Lagerlogistik oder Instandhaltung: Stolperfallen am Arbeitsplatz entstehen durch lose Kabel, unmarkierte Stufen, rutschige Böden, schlecht sichtbare Schwellen oder Verunreinigungen. Besonders in Arbeitsbereichen mit hohem Personenverkehr oder Maschinennutzung erhöhen diese Gefahrenstellen das Risiko für Stürze, Verletzungen und teure Ausfallzeiten.

    Gemäß DGUV-Regel 108-003 sind Arbeitgeber verpflichtet potenzielle Stolper- und Rutschgefahren deutlich zu kennzeichnen und somit zu minimieren. Unsere Bodenmarkierungen und Anti-Rutsch-Produkte bieten dafür eine robuste, sofort umsetzbare Lösung.

    Unser Sortiment für effizienten Schutz vor Stolperfallen 

    Anti-Rutsch-Beläge für stark frequentierte Bereiche
    In Industriehallen, Lagergängen oder auf Metalltreppen sorgen selbstklebende Anti-Rutsch-Streifen und -Matten für mehr Halt – auch bei Feuchtigkeit, Ölrückständen oder Staub. Die Rutschhemmung bis R13 garantiert zuverlässigen Schutz in risikoreichen Bereichen wie Eingängen, Übergängen, Treppen oder Maschinenstationen.

    HEIN-Tipp: Für erhöhte Sichtbarkeit sorgen Varianten in gelb-schwarzer Warnoptik – ideal für Kennzeichnung von Treppenstufen, Rampen oder Podesten.


    Bodenmarkierungsbänder und -farben zur Flächenkennzeichnung
    Mit strapazierfähigen Markierungsbändern lassen sich Gehwege, Gefahrenzonen und Fluchtwege schnell und dauerhaft abgrenzen – auch bei Staplerverkehr. Die HEIN-Bänder sind in verschiedenen Farben und Breiten erhältlich, optional mit Warnhinweisen wie „Vorsicht Rutschgefahr“ oder „Achtung Stufe“.

    Für raue Untergründe

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  3. Warnschilder für das Betriebsgelände – Pflichten, Normen & Tipps für mehr Arbeitssicherheit

    Warnschilder für das Betriebsgelände

    Warnschilder sichern das Betriebsgelände. Wer Maschinen oder Fahrzeuge betreibt, trägt Verantwortung für Mitarbeiter und Besucher. Als Fachanbieter für Industrieschilder wissen wir von HEIN, dass nur gut sichtbare und normgerechte Warnzeichen die nötige Sicherheit im Betrieb schaffen.

    Warum Warnschilder auf dem Betriebsgelände unverzichtbar sind

    Auf einem Betriebsgelände herrscht reger Verkehr, egal ob durch Mitarbeiter, Betriebsfahrzeuge oder Maschinen, die im Dauerbetrieb laufen. Warnzeichen und Warnschilder übernehmen hier eine klare Aufgabe – sie warnen alle Anwesenden vor Gefahren und sorgen für sichere Abläufe.

    Fehlende oder unlesbare Warnschilder können gravierende Folgen haben:

    • Arbeitsunfälle durch nicht erkannte Gefahrenstellen
    • Schäden an Anlagen und Maschinen
    • Gefährdung externer Dienstleister oder Besucher
    • Rechtliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung von Vorschriften

    Besonders wichtig: Viele Warnungen sind gesetzlich vorgeschrieben. Normen wie ASR A1.3 (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung) oder die internationale ISO 7010 legen fest, wie ein Warnzeichen auszusehen muss – einheitlich und international verständlich.

    Gesetzliche Grundlagen und Normen für Warnzeichen

    Die rechtliche Basis für Sicherheitsschilder in Deutschland bildet die Arbeitsstättenregel ASR A1.3, basierend auf dem europäischen Recht. Diese schreibt folgendes vor:

    • Warnschilder müssen klar erkennbar sein.
    • Farbe und Form sind standardisiert (z.B. gelbes Dreieck mit schwarzem Rand).
    • Die Erkennungsweite richtet sich nach ASR A1.3, Tabelle 3.

    Typische Gefahrenbereiche auf einem Industriegelände

    Auf einem Industriegelände gibt es viele verschiedene Gefahrenquellen, die mit einem passenden Warnschild gekennzeichnet werden müssen:

    Innerbetrieblicher Verkehr

    Interne Transportmittel, wie Stapler oder Lieferfahrzeuge, stellen ein erhebliches Risiko dar. Warnzeichen wie "Warnung vor Flurförderzeugen" verhindern Kollisionen und weisen auf Fahrwege hin. 
    Eine große Auswahl an Warnzeichen für

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  4. Parkplatzschilder – So sorgen Sie für Ordnung auf Ihrem Gelände

    Parkplatzschilder – So sorgen Sie für Ordnung auf Ihrem Gelände

    Parkplatzschilder sind unverzichtbar für eine klare Organisation und Kennzeichnung von Parkflächen. Sie helfen, Missverständnisse zu vermeiden, Falschparker abzuschrecken und einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Ob für Besucher, Mitarbeiter oder spezielle Zwecke – die richtige Beschilderung macht den Unterschied.

    Warum sind Parkplatzschilder so wichtig?

    Parkplatzschilder sind essenziell, um Ordnung und Übersicht auf Ihrem Betriebsgelände zu gewährleisten. Besucher, Kunden und Mitarbeiter können mit einer klaren Kennzeichnung ihre Parkflächen schnell erkennen, während unerwünschtes Parken effektiv verhindert wird.

    Unterschiedliche Schilder für diverse Zwecke:

    • Parkplatzschilder: Kennzeichnen Stellflächen und leiten Fahrzeuge.
    • Parkverbotsschilder: Halten Einfahrten, Ladezonen oder Rettungswege frei.
    • Behindertenparkplatz-Schilder: Erfüllen rechtliche und funktionale Anforderungen.

    Mit Parkplatzkennzeichnungen vermeiden Sie nicht nur Missverständnisse, sondern fördern auch einen positiven ersten Eindruck – denn der Parkplatz ist die Visitenkarte Ihrer Firma.

    Materialien und Varianten für Parkplatzschilder

    Die Wahl des Materials hängt vom Einsatzort ab. HEIN bietet hochwertige Schilder für verschiedene Bedürfnisse:

    • Aluminium: Perfekt für den langfristigen Einsatz im Außenbereich.
    • Stahl: Robust und vandalismussicher.
    • Kunststoff: Kostengünstig und ideal für temporäre Beschilderungen.

    Beliebte Varianten:

    • Mit Pfeilsymbol: Weisen die Richtung zu freien Stellflächen.
    • Individuell gestaltet: Mit Logo oder Text für spezielle Bedürfnisse.
    • Parkverbotsschilder nach StVO: Einhalten gesetzlicher Vorschriften und klare Abgrenzung.

    Individuelle Gestaltung von Parkplatzschildern

    Erstellen Sie Parkplatzschilder nach Maß, die genau zu Ihrem Gelände passen. Wir ermöglichen Ihnen:

    • Wunschtext und Logo: Für eine eindeutige Identifikation.
    • Pfosten oder Wandmontage: Wählen Sie die passende Befestigungsart.
    • Zusatzzeichen: Definieren Sie Einschränkungen wie zeitliche Begrenzungen.
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  5. Neue Wege der Cannabis-Kennzeichnung: Warum klare Schilder wichtig sind

    Neue Wege der Cannabis-Kennzeichnung_ Warum klare Schilder wichtig sind

     

    Mit der Legalisierung von Cannabis am 1. April 2024 haben sich die gesellschaftlichen Normen und rechtlichen Vorschriften rund um den Cannabiskonsum grundlegend gewandelt. Dies betrifft nicht nur private Bereiche, sondern auch Unternehmen, Bildungseinrichtungen und öffentliche Orte, die nun klare Richtlinien kommunizieren müssen, wo und wie Cannabis konsumiert werden darf. Gleichzeitig wurden mit der Legalisierung auch die Vorschriften für Arbeitsplätze angepasst, um die neuen Realitäten widerzuspiegeln. Die Arbeitsstättenverordnung, die die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz gewährleistet, berücksichtigt nun auch den legalen Umgang mit Cannabis. Unsere Kennzeichnungslösungen helfen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen dabei, diese neuen Regeln effektiv umzusetzen und sowohl Mitarbeitern als auch Besuchern klare Orientierung zu bieten.

    Wichtige Bestimmungen des Gesetzes

     

    1. Besitz und Konsum: Erwachsene dürfen bis zu 50 Gramm Cannabis im privaten Bereich und 25 Gramm im öffentlichen Raum besitzen und konsumieren.
    2. Eigenanbau: Der Anbau von bis zu drei Cannabispflanzen für den privaten Gebrauch ist erlaubt. Dies ermöglicht es Einzelpersonen, selbst zu produzieren und konsumieren, ohne auf den illegalen Markt angewiesen zu sein.
    3. Schutz junger Menschen: Der Verkauf und die Weitergabe von Cannabis an Minderjährige bleibt strikt verboten. Zudem sind spezielle Schutzmaßnahmen vorgesehen, um sicherzustellen, dass der Konsum nicht in der Nähe von Schulen und anderen Orten, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten, stattfindet.
    4. Öffentliche Konsumverbote: Der öffentliche Konsum von Cannabis ist in Sichtweite von Schulen, Kindergärten und Spielplätzen sowie in Fußgängerzonen während der Tageszeit verboten.

    Anpassungen der Arbeitsstättenverordnung:

     

    1. Klare Richtlinien zum Konsum am Arbeitsplatz: Arbeitgeber sind verpflichtet, klare Regeln zum Konsum von Cannabis während der Arbeitszeit zu definieren. Obwohl der Konsum von Cannabis außerhalb der
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  6. Entspricht Ihr Bereitschafts- oder Pausenraum den Vorschriften der ASR A4.2?

    Entspricht Ihr Bereitschafts- oder Pausenraum den Vorschriften der ASR A4.2?

    In der ASR A4.2 wird festgelegt, unter welchen Umständen der Arbeitgeber einen Pausenraum/-bereich oder ähnliche Räume/Einrichtungen zur Verfügung stellen muss und welche Eigenschaften diese Räumlichkeiten mindestens erfüllen müssen.

     

    Genauer Geltungsbereich:

    • Pausenräume und -bereiche
    • Bereitschaftsräume
    • Einrichtungen zum Hinlegen und Ausruhen für schwangere Frauen & stillende Mütter

     

     Wann muss der Arbeitgeber einen Pausenraum oder /-bereich zur Verfügung stellen? 

    • Wenn mehr als 10 Mitarbeiter angestellt sind
    • Wenn Sicherheits- und Gesundheitsgründe dies erfordern

    Bei der Feststellung der Mitarbeiterzahl sind folgende Beschäftigte nicht zu berücksichtigen:

    • Beschäftigte wie Teilzeitkräfte, die lt. Arbeitszeitgesetz keinen Anspruch auf Ruhepausen haben
    • Beschäftigte wie Außendienstmitarbeiter und Monteure, die überwiegend außerhalb der Arbeitsstätte tätig sind

    Sicherheits- und Gesundheitsgründe können vorliegen, wenn das Arbeitsumfeld durch unzuträgliche Gerüche, eine schwere körperliche und/oder stark schmutzende Tätigkeit, Gefährdung beim Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen oder Gefahrstoffen sowie von der Akzessibilität durch Dritte (Kunden, Publikumsverkehr, Mitarbeiter von Fremdfirmen) geprägt ist.
    In diesem Fall ist auch bei einer Mitarbeiterzahl unter 10 Personen ein Pausenraum einzurichten.

    Bei Tätigkeiten in Büroräumen (oder ähnlichen) kann bei weniger als 10 Mitarbeitern auf einen Pausenraum verzichtet werden, wenn das Umfeld frei von arbeitsbedingt störenden Einflüssen ist. Hierbei sind Publikumsverkehr und Telefon allerdings schon als störend zu werten, sodass eine dem dezidierten Pausenraum entsprechende gleichwertige Erholung im Arbeitsraum nicht mehr möglich ist.

     Welche Anforderungen muss ein Pausenraum beispielsweise erfüllen? 

    Grundsätzlich sind Pausenräume in einer der Sicherheit und der Gesundheit zuträglichen Umgebung einzurichten. Sie müssen leicht und sicher innerhalb von 5 Minuten über Verkehrswege zu erreichen sein. Müssen Sie sich erst

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