Häufig begegnen uns Sicherheitsschilder im Betrieb oder öffentlichen Gebäuden. Doch denkt man einmal an die Land- oder Forstwirtschaft fragt man sich doch, ob nicht auch hier Schilder nötig sind. Immerhin sind Baumfäll- oder andere Waldarbeiten nicht gerade ungefährlich für Beschäftigte und Waldbesucher. Gibt es Verletzte, muss auch hier sichergestellt sein, dass Rettungskräfte schnell vor Ort sein können. Präzise Angaben über den Standort müssen gegeben werden. Wieder zeigt sich, wie Rettungsschilder zum Lebensretter werden können...
Hilfe bei Unfällen im Wald – forstlicher Rettungspunkt
Waldarbeiter setzen sich beim Bäumefällen oder in unwegsamem Gelände einem großen Risiko aus. Unfälle in solchen Bereichen sind häufig schwerwiegend. Daher sollten gefährliche Arbeiten auch immer mindestens von drei Personen erledigt werden.
Ein schwerer Ast löst sich vom kippenden Baum und erschlägt beinahe einen Forstarbeiter, Kollegen eilen zu Hilfe, und was nun? Man kann weder anrufen noch beschreiben, wo man sich gerade genau befindet? – „Ich bin im Wald zwischen Ort A und B“ – damit ist dem Verünglückten leider nicht geholfen. Damit einer der Kollegen einen schnellen Notruf absetzen kann, werden immer mehr der sogenannten Rettungspunkte im Wald geschaffen.
Fest definierte Rettungspunkte mit einheitlichen Schildern
Um eine schnelle Erstversorgung der im Wald Beschäftigten zu gewährleisten, kommen immer häufiger beschriftete Rettungsschilder zum Einsatz. Sie kennzeichnen fest definierte Waldrettungspunkte. Davon profitieren natürlich auch Waldbesucher: Ein grünes Schild mit weißem Kreuz oder dem Symbol für „Sammelstelle“ und einer Nummer ermöglicht im Ernstfall eine genaue Meldung zum Aufenthaltsort. Das spart mühsame Beschreibungen und damit auch Zeit! Es wird ein Treffpunkt für Einsatzkräfte und die Person, die den Notruf absetzt, geschaffen. Wer diese Schilder im Notfall nutzt, hat gute Chancen, dass Rettungskräfte wenig später tatsächlich bei ihm sind.
Rettungspunkt-Schilder